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William Moore

1. Solist des Stuttgarter Balletts

copyright picture: Ulrich Beuttenmüller 2010

William Moore wurde im britischen Royal Leamington Spa in Warwickshire geboren. Den ersten Ballettunterricht erhielt er an der Oakley School of Dance in Leammington Spa. Ab 1997 ging er auf die Royal Ballet School in London, an der er 2005 seinen Abschluss machte. Im September 2005 wurde William Moore Mitglied des Corps de ballet des Stuttgarter Balletts. Zu Beginn der Spielzeit 2006/07 wurde er zum Halbsolisten befördert, zum Solisten 2009/10. Seine Ernennung zum Ersten Solisten erfolgte 2010/11.
Mit Colas in La fille mal gardée (Sir Frederick Ashton), Albrecht in Giselle (Inszenierung: Reid Anderson, Valentina Savina) und der Titelrolle in Orlando (Marco Goecke) tanzte William Moore beim Stuttgarter Ballett seine ersten Hauptrollen in abendfüllenden Handlungsballetten. Darüber hinaus war er als Benvolio in Romeo und Julia zu sehen, als Lucentio in Der Widerspenstigen Zähmung, als Lenski in Onegin, als Jüngling in Poème de l’extase und als E. in Initialen R.B.M.E. (alle: John Cranko) und tanzte das Solo Äffi (Marco Goecke) deutschlandweit und auf zahlreichen internationalen Festivals. Bei der Stuttgarter Erstaufführung von Christian Spucks Leonce und Lena tanzte er die männliche Titelrolle. Weitere Solorollen seines klassischen Repertoires sind Cassio in Othello und Graf N. in Die Kameliendame (beide: John Neumeier), Gurn in La Sylphide (Peter Schaufuss nach August Bournonville), der Blaue Vogel und der Prinz des Nordens in Dornröschen (Márcia Haydée nach Marius Petipa).
William Moores breitgefächertes Repertoire beinhaltet zahlreiche weitere Solorollen in Werken von unter anderem George Balanchine, Maurice Béjart, Mauro Bigonzetti, Bridget Breiner, Jorma Elo, Jiří Kylián, Douglas Lee, Kenneth MacMillan, Wayne McGregor, John Neumeier, Kevin O’Day, Jerome Robbins, Peter Schaufuss, Uwe Scholz, Christian Spuck, Glen Tetley und Hans van Manen.
Mehrere Choreographen haben bereits Rollen für William Moore geschaffen, darunter Marco Goecke, der in seiner Version des Nussknackers für William Moore die Titelrolle choreographierte sowie die Rolle des Shelmerdine in dem abendfüllenden Ballett Orlando. Weitere Rollen für ihn schufen Demis Volpi in swish, from me to you und Big Blur, Marco Goecke in Viciouswishes, Edward Clug in Pocket Concerto, Jorma Elo in RED in 3., Armando Braswell in Duet for six und Christian Spuck in Sleepers Chamber und Orphée et Euridice, eine Koproduktion des Stuttgarter Balletts und der Staatsoper Stuttgart.
William Moore wurde zusammen mit Rachele Buriassi im März 2009 nach Kanada zum renommierten Erik Bruhn-Preis eingeladen und tanzte dort La Grande Parade du Funk, choreographiert von Bridget Breiner, und den Pas de deux im dritten Akt aus Schwanensee (John Cranko).

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