Uraufführung von Marco Goeckes "Garbo Laughs" am 9. Februar 2012 in Den Haag
„Auch ich mache Stummfilme“, sagt Marco Goecke, als er über Greta Garbo spricht, eine der wenigen Schauspielerinnen, denen der Sprung vom Stumm- zum Tonfilm gelungen ist. Dabei sind Goeckes Tänzer nicht immer stumm: In einer Szene wird der Atem der Akteure zum lauten Ächzen, es scheint, als ob sie ihr Innerstes nach Außen kehren, wenn Goecke fordert: „The b...reath has to really hit me“. Ganz so, als ob es zu beweisen gälte, dass es ein Innerstes überhaupt gibt. Oder als ob da etwas verborgen ist, was bisher noch keiner entdeckt hat. György Ligetis „Métamorphoses nocturnes“ (1958) wirken dabei wie eine Antriebsfeder, vorwärts gerichtet und ohne innezuhalten; bis Ray Charles in seinem „Confession Blues“ mit seiner sonoren Stimme einen Ruhepunkt findet, musikalisch und tänzerisch.
Goecke entführt den Zuschauer in seine geheimnisvolle Welt: In diesem Stück ist es eine Welt, in der naive schwarze Vögel und getriebene Spaziergänger den wolkenblauen Himmel auf die Erde holen und in der „die Göttliche“ hinter einer schwarzen Maske ein glamouröses aber einsames Lachen lacht.
Text und Probenfoto: Nadja Kadel
Vom 05.02.2012 09.11 | Permalink »
3. Klavierkonzert Rachmaninov in der Choreographie von Uwe Scholz hat am 24.11.2011 Premiere in Tokio.
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Vom 21.11.2011 08.33 | Permalink »
"In einem Bereich, der von Mittelmäßigkeit durchflutet ist, sticht dieser junge Choreograph heraus".
Dies schreibt Robert Johnson im "The Star-Ledger" über die Uraufführung von Demis Volpis "Private Light" am 8. November 2011 mit dem American Ballet Theatre im City Center in New York.
Foto: Rosalie O`Connor
Ein weiteres Zitat aus seiner Kritik: “Das vielversprechendste Werk, das ABT seit langer Zeit gezeigt hat.”
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Vom 17.11.2011 17.59 | Permalink »


