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"Ich springe mit großer Leidenschaft ins Wasser vor mir, egal ob es kalt oder warm ist"

sagt der designierte Intendant des Stuttgarter Balletts, Tamas Detrich, zur Nichtverlängerung des langjährigen Hauschoreographen Marco Goecke.
Die Tiefe des Wassers scheint ihn nicht zu interessieren.

Dorion Weickmann schreibt am 12. Juli 2017 in der Süddeutschen Zeitung

Der künftige Intendant des Stuttgarter Balletts, Tamas Detrich, wird den Vertrag des Hauschoreografen Marco Goecke nicht verlängern. In einer Pressemitteilung ließ Detrich wissen, dass er eine “eigene künstlerische Richtung einschlagen wolle”. Zugleich sollen Goeckes Werke im Repertoire der Kompanie erhalten bleiben, da der Urheber nun “zur choreografischen Geschichte” des Hauses gehöre. Was soviel heißt wie: Er wird künftig nicht mehr in Stuttgart arbeiten. Personalwechsel bei Amtsantritt einer neuen Direktion sind normal, nur verliert Stuttgart mit Goecke den einzigen Choreografen seiner Generation, der über eine unverwechselbare Handschrift verfügt. Der 45-Jährige zählt zu den führenden Tanzmachern Europas, ihn vor die Tür zu setzen, ist kein kluger Schachzug. Detrich will zwar auf die Suche nach talentiertem Nachwuchs gehen, bis er fündig wird, können indes Jahre vergehen. Statt mit Goecke über eine andere Form der Zusammenarbeit zu verhandeln, beendet Detrich ein Erfolgsmodell. Sein Vorgänger Reid Anderson, der noch ein Jahr amtiert, hat mit der Bestallung von Hauschoreografen systematisch herausragende Talente gefördert – und dem Stuttgarter Ballett damit ein Alleinstellungsmerkmal verschafft.
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Vom 12.07.2017 07.25 | Permalink »

Uwe Scholz - Galas im Sommer, bevor die neue Spielzeit beginnt

Zurzeit erarbeitet die ehemalige Scholz-Muse Kiyoko Kimura mit Arata Miyagawa und Marin Soki, Solisten des Tokyo Balletts, den Pas de Deux "Adam und Eva" aus "Die Schöpfung". Die Aufführung findet am 23. Juli in Bunkakaikan, Japan, statt.
Elisa Carillo Cabrera und Mikhail Kaniskin, beide Erste Solisten des Staatsballetts Berlin, gastierten diesen Sommer mit dem Jeunehomme Pas de Deux in Stuttgart, Köln, Astana und Tiflis.
Unterdessen ist die Spielzeit 2017/18 vorbereitet, folgende Premieren stehen an:
- 11. Oktober 2017 - 7. Sinfonie in Montréal (Les Grands Ballets Canadiens)
- 19. Oktober 2017 - Jeunehomme in Mulhouse (Ballet du Rhin)
- 25. November 2017 - Jeunehomme Pas de Deux in Gelsenkirchen (Balletttheater im Revier)
- 24. Mai 2017 - Septett in Coburg (Ballett Coburg)
- 31. Mai 2018 - Jeunehomme in Wellington (Royal New Zealand Ballet)
- 7. Juli 2018 - Oktett und 7. Sinfonie in Tokio (Tokyo City Ballet)
- 8. Juli 2018 - Air in Stuttgart (John-Cranko-Schule)

Foto v.l.n.r.: Marin Soki und Arata Myagawa
Bildrechte genehmigt durch: Kiyoko Kimura

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Vom 12.07.2017 07.23 | Permalink »

Demis Volpi für den Tanzpreis "Prix Benois de la Danse" nominiert!

Der Hauschoreograf des Stuttgarter Balletts, Demis Volpi (31), ist für den Tanzpreis Prix Benois de la Danse nominiert: für die Choreografie des Handlungsballetts „Salome“, das am 13. Juni 2016 in Stuttgart uraufgeführt wurde. Die Preisträger werden am 30. Mai bei einer Gala im Moskauer Bolschoi Theater bekannt gegeben.

Vom 17.04.2017 18.27 | Permalink »

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