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"Die Sanduhr" von Xenia Wiest wurde in Moskau uraufgeführt

Foto Credit: Moscow State Stanislavsky and Nemirovich-Danchenko Music Theatre, Fotograf: Svetlana Avvakum. Dancer: Anna Okuneva.

Kritik folgt.

Vom 01.03.2018 23.30 | Permalink »

Marco Goecke wird neuer Ballettdirektor am Staatstheater Hannover

Er übernimmt die Leitung ab der Spielzeit 2019/20.


Foto: Regina Brocke

Der renommierte Choreograf Marco Goecke wird mit Beginn der Opernintendanz von Laura Berman zur Spielzeit 2019/20 neuer Ballettdirektor an der Staatsoper Hannover. Damit gibt es erstmals seit 13 Jahren einen Wechsel an der Spitze des Staatsballetts.

„Marco Goeckes Choreografien sprechen mich wie viele Zuschauer stark an, weil er mit seiner prägnanten Bewegungssprache die Stimmung der heutigen Zeit abbildet. Seine Werke faszinieren durch ihre Virtuosität und Intensität, aber auch, weil seine Bilder uns zutiefst berühren. Ich bin glücklich, dass ich einen so starken und konsequenten Künstler für Hannover gewinnen konnte“, so die designierte Opernintendantin Laura Berman. „Hannover mit seinem Tanzfestival und dem international renommierten Wettbewerb ist, so glaube ich, eine sehr tanzaffine und neugierige Stadt, wozu natürlich Jörg Mannes mit seiner kontinuierlichen Arbeit auf hohem Niveau beigetragen hat. Marco Goecke wird neben eigenen Werken einen Spielplan mit einer großen Vielfalt an choreografischen Handschriften präsentieren. Er arbeitet mit Ballettkompanien weltweit und verfügt über beste Kontakte in die Tänzer- und Choreografenszene. Wir dürfen uns auf ein abwechslungsreiches Programm freuen, das den künstlerischen Ruf des Staatsballetts und Hannovers als Tanz-Stadt weiter ausbaut.“

„Ich freue mich sehr, dass ich mit Hannover ein Zuhause für meine Kunst gefunden habe und danke Laura Berman für das Vertrauen in meine Arbeit. Es ist für mich ein großer Schritt, eine eigene Kompanie zu übernehmen, aber ich freue mich sehr darauf Tänzer aufzubauen, für die ich gerne ins Haus komme und die ihrerseits gerne mit mir arbeiten. Es ist mir auch wichtig, junge Choreographen zu fördern und ein anspruchsvolles und variationsreiches Programm für ein Publikum zusammenzustellen, das sich vom Tanz begeistern lässt“, beschreibt Marco Goecke seine Pläne für die Landeshauptstadt.

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Vom 21.02.2018 10.40 | Permalink »

Der Geist der Rose

Am 2. Februar 2018 wurde Marco Goeckes "Le Spectre de la Rose" mit dem Ballett der Deutschen Oper am Rhein in Duisburg aufgeführt. Als Teil des Abends "b34" wurde es zusammen mit Martin Schläpfers "Apenzellertänze" und Kurt Joos' legendärem Ballett "Der Grüne Tisch" gezeigt, die Kompanie tanzte in allen Stücken herausragend.
Foto: Gert Weigelt
Tanz: Mariana Dias und Bruno Narnhammer

Marieluise Jeitschko schreibt im Tanznetz: “Eigentlich müsste diese knapp halbstündige Choreografie des Stuttgarter Meisters tänzerischer Muskelspiele “Beherrscher der Geister” heißen. Denn Goecke hat Mikhail Fokins Gala bewährtes “Choreografisches Bild” von der Traumromanze eines Mädchens nach einem Ball mit dem Geist der Rose auf Carl Maria von Webers “Aufforderung zum Tanz” um dessen Ouvertüre “Der Beherrscher der Geister” erweitert. Dienstbare Geister des um die Schöne werbenden Meisters (mit sinnlichen, rot samtenen Armstulpen) tauchen aus dem finsteren Off auf, streuen verschwenderisch Rosenblüten, zittern und hüpfen diensteifrig ganz im Takt der Musik – verschwinden diskret im Dunkeln. Das Paar – Mariana Dias und Bruno Narnhammer – zelebriert herzklopfende Erwartungen des Mädchens, Annäherungen und engumschlungene Kopulation im Walzertakt mit makelloser technischer Virtuosität à la Goecke. Jeder Muskel zuckt, Hände zittern und flattern, Dias' Körper ruckt und fiebert. Dominanz signalisieren Narnhammers Umarmungen und das “schickliche” Umfangen zum (damals, im 19. Jahrhundert, unschicklichen) Gesellschaftstanz. Ein düsterer, sinnlicher Nachtmaar von vibrierender Liebessehnsucht zwischen gestern und heute, perfekt gestanzt von acht Mitgliedern des Ballett am Rhein in der Einstudierung von Giovanni Di Palma und Fabio Palombo.”

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Vom 20.02.2018 19.23 | Permalink »

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