Agentur für Ballett/Tanz und Bühne

Marco Goecke

Marco Goecke wurde am 12. April 1972 in Wuppertal geboren. Seine Ballettausbildung erhielt er ab 1988 an der Ballettakademie der Heinz-Bosl-Stiftung München und am Königlichen Konservatorium Den Haag, wo er 1995 sein Diplom erhielt. Darauf folgten Engagements an der Deutschen Staatsoper Berlin und im Theater Hagen.

Im Jahr 2000 erfolgte seine erste Choreographie mit dem Titel „Loch“ am Theater Hagen. Mit „Loch“ nahm er auch am Internationalen Choreographiewettbewerb in Hannover teil. Im Juni 2001 und im Mai 2002 folgten die Choreographien „Chicks“ und „Demigods“ für die Noverre-Gesellschaft mit dem Stuttgarter Ballett. Mit „Chicks“ nahm er im März 2002 am internationalen Solowettbewerb in Stuttgart teil. Im September erhielt er eine Einladung an das Choreographic Institute New York (Diamond Project). Im Januar 2003 choreographierte er ein Solo in der Oper „Die verkaufte Braut“ am Staatstheater Stuttgart unter der Regie von Andrea Breth. Im Juli 2003 gewinnt er den Prix Dom Perignon in Hamburg mit dem Stück „Blushing“ mit dem Stuttgarter Ballett. Für die Weihnachtsgala 2003 im Staatstheater Stuttgart entsteht das Pas der Deux „Ring them bells“.

Im März 2004 Aufführung des Stückes „Mopey“, einem Solo für das New York City Ballet mit der Peter Boal Company im Joyce Theatre in New York. Im April Aufführung des Stückes “Ickyucky“ für die Noverre-Gesellschaft. Aufführung des Stückes „Mopey“ beim Jacob´s Pillow Festival, MA, sowie bei der Biennale in Venedig. Einladung von Pina Bausch zu ihrem Festival 30 Jahre Tanztheater Wuppertal im Oktober 2004 mit „Blushing“ und „Mopey“. Im Februar 2005 schafft Marco Goecke die Choreographie „Sweet Sweet Sweet“ für das Stuttgarter Ballett und gewinnt den Kulturpreis 2005 des Landes Baden-Württemberg. Im Juni 2005 entsteht “Beautiful Freak” für das Hamburg Ballett, im Mai 2006 “Alles” zu einem Text von Ingeborg Bachmann am Staatstheater Braunschweig, im Oktober 2006 “Der Rest ist Schweigen” beim Scapino Ballett Rotterdam.
Mit der Spielzeit 2005/2006 wird Marco Goecke zum Hauschoreographen des Stuttgarter Balletts ernannt. Im Dezember 2006 kreiert Goecke sein erstes Handlungsballett: “Nussknacker” für das Stuttgarter Ballett und gewinnt den Nijinsky Award für aufstrebende Choreographen, der ihm in Monte Carlo verliehen wird.

Im Februar 2007 übernahm das Scapino Ballett Rotterdam “Beautiful Freak”, im Frühjahr 2007 choreographierte Goecke im Rahmen des Abends “Shakespeare made in Leipzig” das Stück “Sonett”, im Herbst 2007 beim Scapino Ballett das Stück “Bravo Charlie” im Rahmen des Waveland-Abends. Ebenfalls im Oktober 2007 wurde die Choreographie “Sweet Sweet Sweet” vom von der Donlon Dance Company Saarbrücken übernommen.

Mit seiner Produktion “Nussknacker” wurde Goecke für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST 2007 nominiert.

2008 übernahm das Staatstheater am Gärtnerplatz seine Choreographie “Sweet Sweet Sweet”. Außerdem entstanden folgende neue Arbeiten: “Alben” für das Stuttgarter Ballett, “Suite Suite Suite” für das Leipziger Ballett; im Juli “Whiteout” für Les Ballets de Monte Carlo und “Nichts” für das Nederlands Dance Theater II.

2009 schuf der “Supernova” für das Scapino Ballett, “Fur” für das Norwegische Nationalballett in Oslo, zum Geburtstag von Reid Anderson das Solo “Fancy Goods” für den Tänzer Friedemann Vogel. Im Sommer 2009 kehrte er nach Monte Carlo zurück, dieses Mal um den Klassiker “Spectre de la rose” völlig neu zu interpretieren. Es folgte die Chgoreographie “Le Chant du Rossignol” zur Musik von Igor Strawinsky für das Leipziger Ballett und erneut für Les Ballets de Monte Carlo das Solo “Tué” für die Tänzerin Bernice Coppieters zu Ehren von Prinzessin Caroline.

2010 schuf Marco Goecke die Choreographie “Pierrot Lunaire” zur Musik von Arnold Schönberg für das Scapino Ballet Rotterdam. Für das Stuttgarter Ballett erarbeitete er die abendfüllende Produktion “Orlando” nach dem gleichnamigen Roman von Virginia Woolf, das im Juni 2010 in der Staatsoper Stuttgart uraufgeführt wurde. Es folgte die Choreographie “For Sascha” zum 10jährigen Bestehen des New York Choreographic Institues mit vier Tänzern des New York City Balles. Weitere Produktionen im Jahr 2010 waren die Übernahme seines 2009 für das Leipziger Ballett kreierten Werks “Suite Suite Suite” durch das Scapino Ballett Rotterdam und die Übernahme von “Supernova” durch die Repertory Dance Company in Tel Aviv im November 2010.

2011 schuf Marco Goecke zusammen mit Ed Wubbe die abendfüllende Choreographie “Songs for Drella”, für Scapino Ballet. Im März hatte sein Werk “Place a Chill” für das Pacific Northwest Ballet in Seattle Uraufführung, im Oktober das ebenfalls neue Stück “Dearest Earthly Friend” bei Les Ballets de Monte Carlo und im Dezember 2011 das Solo “In sensu” für Katja Wünsche bei der Aktion Weihnachten des Stuttgarter Balletts. Außerdem wurden bestehende Werke international einstudiert, zum Beispiel “Pierrot Lunaire” und der “Feuervogel Pas de Deux” bei Les Grands Ballets Canadiens de Montréal, “Supernova” bei der Sao Paulo Compania de Danca von Iracity Cardoso oder das Solo Tué mit einem Tänzer des kanadischen Nationalballets Toronto.

Zur Zeit arbeitet Marco Goecke an einer Welturaufführung für das Nederlands Dans Theater.

Ausschnitt aus "Whiteout"

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