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Douglas Lee

Douglas Lee wurde 1977 in England geboren. Seine Ballettausbildung erhielt er an der Arts Educational School in London und an der Royal Ballet School, für die er ein Stipendium erhalten hatte.
Nach Abschluss seiner Ausbildung wurde Douglas Lee Mitglied im Corps de ballet des Stuttgarter Balletts, wo er in der Spielzeit 2000/01 zum Halbsolisten und eine Spielzeit später zum Solisten befördert wurde. Die Ernennung zum Ersten Solisten folgte im Juni 2002.
Sein Repertoire umfasst Titelrollen in unzähligen, außerdem kreierten verschiedene Choreographen speziell für Douglas Lee bedeutende Rollen.
Seine erste Choreographie schuf Douglas Lee im Februar 1999 mit Jane, John, John, Jane, Jane, John… für die „Junge Choreographen“-Veranstaltung der Noverre-Gesellschaft. Das Ballett war ein überwältigender Erfolg: „Die Überraschung des Abends…das muss man gesehen haben“ erklärten die Stuttgarter Nachrichten. Noch im selben Jahr erhielt Lee von Ballettintendant Reid Anderson den Auftrag, für das Stuttgarter Ballett eine Choreographie zu schaffen: Curtain of Hands hatte im Juni 1999 im Rahmen eines Ballettabends im Schauspielhaus Premiere und wurde von Kritik und Publikum für seine Originalität gelobt. Ein Jahr später kreierte Lee sein zweites Stück für die Noverre-Gesellschaft: “One to another”. Die Stuttgarter Zeitung schrieb: „Mit One to another rechtfertigt Douglas Lee die großen Hoffnungen, die er mit seinen früheren Arbeiten geweckt hat.“ Lees zweite Arbeit für das Stuttgarter Ballett, Siren Sounding, folgte im Juni 2001 und wurde von Presse und Publikum gleichermaßen gefeiert. Im Mai 2002 folgte sein drittes Stück für die Compagnie, Cindys Gift, welches im Schauspielhaus Premiere feierte. Die Zeitung Schwäbisches Tagblatt nannte Lee „eines der größten Talente, das sich in den letzten Jahren am Stuttgarter Ballett ausprobieren durfte.“
Mit Aubade präsentierte Douglas Lees im Juni 2003 sein erstes Ballett für die Bühne des Stuttgarter Opernhauses gefolgt von dem Ballett Lachrymal im April 2004. Beide Stücke erhielten großen Zuspruch bei der Presse. Ein Jahr später, im März 2005, schuf er Fractured Wake für das Norwegische Nationalballett. Rubicon Play, eine Choreographie, die das Royal Ballett von Flandern in Auftrag gab, wurde am 14. Februar 2006 uraufgeführt. Im Juni 2006 zeigte das Stuttgarter Ballett die Uraufführung von Viewing Room im Stuttgarter Schauspielhaus. Im Herbst 2006 und erneut 2007 erarbeitete er im Rahmen des Diamond Workshop Projekts beim New York Choreographic Institute eine Choreographie mit Tänzern des New York City Ballet. “Dummy Run” für das Stuttgarter Ballett feierte seine Uraufführung im März 2007, seine Choreographie Leviathan am 14. März 2008 ebenfalls im Schauspielhaus Stuttgart. Für das New York City Ballet schuf Douglas Lee “Lifecasting”, das am 22. Januar 2009 im David H. Koch Theater uraufgeführt wurde und im April 2009 vom Stuttgarter Ballett übernommen wurde.
Weitere Informationen unter: www.douglaslee.net

Ausschnitt aus "Leviathan"

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