Hier alle Informationen zu Goeckes Premieren in der Spielzeit 2017/18, alle Daten auch unter "Termine"
Die Spielzeit beginnt Goecke mit der Einstudierung von "La Valse" aus Schwanensee - entstanden 2015 für die Académie Princess Grace in Monaco" - mit der Europa Dance Company. Premmiere am 29.September 2017 in Nevers.
Weitere Termine fasst Hartmut Regitz in den Stuttgarter Nachrichten vom 22.9.2017 zusammen:
Marco Goecke beginnt die Spielzeit, die vorerst seine letzte als Haus-Choreograf des Stuttgarter Balletts sein wird, in Den Haag. Als Associate Choreographer des Nederlands Dans Theater (NDT) bleibt er auch in Zukunft dem NDT verbunden, und als solcher erarbeitet er dort für die Junioren, zu denen nun auch der ehemalige Stuttgarter Tänzer und Faust-Nominierte Adam Russell-Jones gehört, eine neue Kreation, die am 4. November Premiere haben wird. Aus dem NDT-2-Repertoire stammt wiederum Goeckes 2008 geschaffene Choreografie „Nichts“, die am 6. Januar am Nationaltheater Mannheim auf dem Premierenprogramm steht.
Das Ballett am Rhein übernimmt aus Monte Carlo das Ballett „Le spectre de la rose“, während „Lonesome George“, ursprünglich in Duisburg uraufgeführt, ab 5. April 2018 auch am Stanislawski- und Nemirowitsch-Dantschenko-Musiktheater in Moskau zu sehen ist. „Äffi“ findet wenige Tage später Eingang ins Repertoire des Balletts Luzern – und das Staatsballett Berlin reanimiert am 24. Mai seinen „Pierrot lunaire“, der ursprünglich vom Scapino Ballet aus der Taufe gehoben wurde. Zu guter Letzt gibt es eine abendfüllende Uraufführung, und das im Münchner Gärtnerplatztheater: „La Strada“ am 12. Juli, choreografiert zu Nino Rotas Musik aus Fellinis gleichnamigem Film: ein Termin, den man sich im Kalender rot anstreichen sollte. Auch ein paar Abende vor Weihnachten sollte man sich freihalten. Nach Gastspielen in Israel, Moskau und St. Petersburg präsentiert Gauthier Dance Goeckes „Nijinski“ in Stuttgart. (reg).
Foto Copyright: Rahi Rezvani; Nederlands Dans Theater mit dem Stück Midnight Raga
Vom 28.09.2017 | Permalink »
"Ich springe mit großer Leidenschaft ins Wasser vor mir, egal ob es kalt oder warm ist"
sagt der designierte Intendant des Stuttgarter Balletts, Tamas Detrich, zur Nichtverlängerung des langjährigen Hauschoreographen Marco Goecke.
Die Tiefe des Wassers scheint ihn nicht zu interessieren.
Dorion Weickmann schreibt am 12. Juli 2017 in der Süddeutschen Zeitung
Der künftige Intendant des Stuttgarter Balletts, Tamas Detrich, wird den Vertrag des Hauschoreografen Marco Goecke nicht verlängern. In einer Pressemitteilung ließ Detrich wissen, dass er eine “eigene künstlerische Richtung einschlagen wolle”. Zugleich sollen Goeckes Werke im Repertoire der Kompanie erhalten bleiben, da der Urheber nun “zur choreografischen Geschichte” des Hauses gehöre. Was soviel heißt wie: Er wird künftig nicht mehr in Stuttgart arbeiten. Personalwechsel bei Amtsantritt einer neuen Direktion sind normal, nur verliert Stuttgart mit Goecke den einzigen Choreografen seiner Generation, der über eine unverwechselbare Handschrift verfügt. Der 45-Jährige zählt zu den führenden Tanzmachern Europas, ihn vor die Tür zu setzen, ist kein kluger Schachzug. Detrich will zwar auf die Suche nach talentiertem Nachwuchs gehen, bis er fündig wird, können indes Jahre vergehen. Statt mit Goecke über eine andere Form der Zusammenarbeit zu verhandeln, beendet Detrich ein Erfolgsmodell. Sein Vorgänger Reid Anderson, der noch ein Jahr amtiert, hat mit der Bestallung von Hauschoreografen systematisch herausragende Talente gefördert – und dem Stuttgarter Ballett damit ein Alleinstellungsmerkmal verschafft.
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Vom 12.07.2017 | Permalink »
Uwe Scholz - Galas im Sommer, bevor die neue Spielzeit beginnt
Zurzeit erarbeitet die ehemalige Scholz-Muse Kiyoko Kimura mit Arata Miyagawa und Marin Soki, Solisten des Tokyo Balletts, den Pas de Deux "Adam und Eva" aus "Die Schöpfung". Die Aufführung findet am 23. Juli in Bunkakaikan, Japan, statt.
Elisa Carillo Cabrera und Mikhail Kaniskin, beide Erste Solisten des Staatsballetts Berlin, gastierten diesen Sommer mit dem Jeunehomme Pas de Deux in Stuttgart, Köln, Astana und Tiflis.
Unterdessen ist die Spielzeit 2017/18 vorbereitet, folgende Premieren stehen an:
- 11. Oktober 2017 - 7. Sinfonie in Montréal (Les Grands Ballets Canadiens)
- 19. Oktober 2017 - Jeunehomme in Mulhouse (Ballet du Rhin)
- 25. November 2017 - Jeunehomme Pas de Deux in Gelsenkirchen (Balletttheater im Revier)
- 24. Mai 2017 - Septett in Coburg (Ballett Coburg)
- 31. Mai 2018 - Jeunehomme in Wellington (Royal New Zealand Ballet)
- 7. Juli 2018 - Oktett und 7. Sinfonie in Tokio (Tokyo City Ballet)
- 8. Juli 2018 - Air in Stuttgart (John-Cranko-Schule)
Foto v.l.n.r.: Marin Soki und Arata Myagawa
Bildrechte genehmigt durch: Kiyoko Kimura
Vom 12.07.2017 | Permalink »

