Demis Volpi und Xenia Wiest sind in den Endproben für "Mord im Orient-Express" - Uraufführung 7.10.17 im Forum Ludwigsburg
In einer künstlerischen Gemeinschaftsarbeit von Demis Volpi, Xenia Wiest, Craig Davidson und Juanjo Arques (unter der Leitung von Demis Volpi) tanzt das NRW Juniorballett dort am 7. Oktober (20.00 Uhr) die Uraufführung des Balletts "Mord im Orient-Express", basierend auf Agatha Christie’s Romanvorlage. Die Geschehnisse im legendären Zug werden in vier Szenen und aus vier Perspektiven beleuchtet. Musikalisch wie stilistisch wird eine tänzerische Zeitbrücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart geschaffen.
Foto (videostill): Endprobe von Xenia Wiest in Dortmund am 3.10.17 mit Xenia Wiest und Ester Ferini (vlnr), copyright: Xenia Wiest
Vom 04.10.2017 | Permalink »
Kritikerumfrage 2017 der Opernwelt zeichnet Demis Volpi zum "Nachwuchskünstler des Jahres" aus
Demis Volpi, der diesen Juni mit seiner Inszenierung von Benjamin Brittens “Tod in Venedig” als Regisseur und Choreograf brillierte, wurde in der Kritikerumfrage zum “Nachwuchskünstler des Jahres” gewählt.
Tenor Matthias Klink aus dem Solisten-Ensemble der Oper Stuttgart wurde für sein Rollenportrait des Gustav von Aschenbach in Benjamin Brittens Der Tod in Venedig mit dem Prädikat „Sänger des Jahres“ ausgezeichnet.
Intendant Jossi Wieler äußerte sich über Volpi: “Demis Volpi gehört für mich schon seit langem zu den bedeutenden Choreografen und Regisseuren unserer Zeit. In Benjamin Brittens Der Tod in Venedig ist es Demis Volpi auf eine feine, tiefsinnige und zugleich in höchstem Maße sinnliche Weise gelungen, das Potenzial einer spartenübergreifenden Produktion freizusetzen. Wie Matthias Klink hat sich Demis Volpi trotz seines nationalen und internationalen Erfolgs immer seine Menschlichkeit und seine Dialogfähigkeit bewahrt. Dies ist für jedes Theater ein großes Geschenk.”
Foto: Matthias Klink in Demis Volpis Inszenierung von “Tod in Venedig”. Corpyright: Staatsoper Stuttgart
Vom 29.09.2017 | Permalink »
Hier alle Informationen zu Goeckes Premieren in der Spielzeit 2017/18, alle Daten auch unter "Termine"
Die Spielzeit beginnt Goecke mit der Einstudierung von "La Valse" aus Schwanensee - entstanden 2015 für die Académie Princess Grace in Monaco" - mit der Europa Dance Company. Premmiere am 29.September 2017 in Nevers.
Weitere Termine fasst Hartmut Regitz in den Stuttgarter Nachrichten vom 22.9.2017 zusammen:
Marco Goecke beginnt die Spielzeit, die vorerst seine letzte als Haus-Choreograf des Stuttgarter Balletts sein wird, in Den Haag. Als Associate Choreographer des Nederlands Dans Theater (NDT) bleibt er auch in Zukunft dem NDT verbunden, und als solcher erarbeitet er dort für die Junioren, zu denen nun auch der ehemalige Stuttgarter Tänzer und Faust-Nominierte Adam Russell-Jones gehört, eine neue Kreation, die am 4. November Premiere haben wird. Aus dem NDT-2-Repertoire stammt wiederum Goeckes 2008 geschaffene Choreografie „Nichts“, die am 6. Januar am Nationaltheater Mannheim auf dem Premierenprogramm steht.
Das Ballett am Rhein übernimmt aus Monte Carlo das Ballett „Le spectre de la rose“, während „Lonesome George“, ursprünglich in Duisburg uraufgeführt, ab 5. April 2018 auch am Stanislawski- und Nemirowitsch-Dantschenko-Musiktheater in Moskau zu sehen ist. „Äffi“ findet wenige Tage später Eingang ins Repertoire des Balletts Luzern – und das Staatsballett Berlin reanimiert am 24. Mai seinen „Pierrot lunaire“, der ursprünglich vom Scapino Ballet aus der Taufe gehoben wurde. Zu guter Letzt gibt es eine abendfüllende Uraufführung, und das im Münchner Gärtnerplatztheater: „La Strada“ am 12. Juli, choreografiert zu Nino Rotas Musik aus Fellinis gleichnamigem Film: ein Termin, den man sich im Kalender rot anstreichen sollte. Auch ein paar Abende vor Weihnachten sollte man sich freihalten. Nach Gastspielen in Israel, Moskau und St. Petersburg präsentiert Gauthier Dance Goeckes „Nijinski“ in Stuttgart. (reg).
Foto Copyright: Rahi Rezvani; Nederlands Dans Theater mit dem Stück Midnight Raga
Vom 28.09.2017 | Permalink »


