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Marco Goecke wird Artist-in-Residence von Gauthier Dance//Dance Company Theaterhaus Stuttgart - zweijährige Kooperation ab Januar 2019

Marco Goecke wird Artist-in-Residence am Theaterhaus Stuttgart. In den kommenden zwei Jahren wird er pro Spielzeit mindestens eine Uraufführung für Gauthier Dance kreieren.

In den vergangenen Spielzeiten haben sich der international renommierte Choreograph und die Theaterhaus-Company langsam aneinander herangetastet, sich besser kennengelernt und immer mehr Gemeinsamkeiten entdeckt.

Alles begann mit I Found a Fox, dem Solo, das Marco Goecke Eric Gauthier auf den Leib choreographierte, als Beitrag für das gemischte Programm Future 6. Im Jahrbuch der Fachzeitschrift tanz wurde Eric Gauthier für diese Rolle nicht nur zwei mal als Tänzer des Jahres 2013 nominiert. Während der Proben am Löwentor hatte Goecke Gelegenheit, viele – und sehr positive – Eindrücke von der Arbeit der Company zu gewinnen. Die Folge: Im Sommer 2016 choreographierte er ein abendfüllendes Ballett für Gauthier Dance. Mit NIJINSKI verbeugte sich Goecke vor dem Jahrhunderttänzer Waslaw Nijinski, zeigte sein zerrissenes, tief verwundetes Leben im Rampenlicht. Das Stück wurde zum Triumph und gilt als künstlerischer Meilenstein, für Goecke ebenso wie für den Hauptdarsteller Rosario Guerra und die ganze Company. Das Stück ging weltweit auf Tour, von New York bis St. Petersburg, und heimste zahlreiche Auszeichnungen ein. In wenigen Wochen, am 12. Juli 2018, steht nun Goeckes dritte Uraufführung an. Für das neue Progamm Grandes Dames hat er Infant Spirit entworfen. Wieder ein Solo – diesmal für seinen „Nijinski“ Rosario Guerra.

Irgendwann war klar: Beide Seiten wünschten sich eine Intensivierung, mehr noch, eine Bestätigung mit Brief und Siegel für die künstlerisch so ergiebige Zusammenarbeit. Das Theaterhaus Stuttgart hat deshalb erstmals die Position eines Artist-in-Residence für seine Company Gauthier Dance geschaffen. Ab 1. Januar 2019 ist Marco Goecke für zwei Jahre offiziell unter Vertrag am Stuttgarter Pragsattel – mit Option auf Verlängerung. In jeder Spielzeit wird er mindestens eine Uraufführung für Gauthier Dance kreieren.

Dass Goecke vor seinem Amtsantritt in Hannover 2019/20 eine solch enge Partnerschaft eingeht, ehrt und freut das Theaterhaus. Denn als designierter Balletdirektor will er sich in der kommenden Spielzeit auf seine neuen Aufgaben vorbereiten und kaum noch für andere Kompanien kreieren. Für Gauthier Dance macht er dennoch eine Ausnahme. Dazu Marco Goecke: „Die Zusammenarbeit mit den wundervollen Tänzern von Gauthier Dance habe ich immer sehr genossen. Im Lauf der Zeit ist Theaterhaus so etwas wie meine zweite künstlerische Heimat in Stuttgart geworden. Wie schön, dass ich den Kollegen nun als Artist-in-Residence verbunden bleibe!“
Angesichts von Goeckes vollem Terminkalender haben der Choreograph und das Theaterhaus die Stückplanung bereits festgezurrt. Im März 2019 steuert Goecke einen neuen Pas de deux für den Duo-Abend Deuces bei. Sein Signature Piece Äffi ist im Juli 2019 Teil des Line-Ups für das Gauthier Dance-COLOURS-Programm Classy Classics. Als letztes Projekt im Zweijahresplan beteiligt sich Goecke im Juni 2020 als einer von vier Choreographen an dem Konzept-Abend Swan Lakes.

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Vom 11.06.2018 | Permalink »

"Die Sanduhr" von Xenia Wiest wurde in Moskau uraufgeführt

Foto Credit: Moscow State Stanislavsky and Nemirovich-Danchenko Music Theatre, Fotograf: Svetlana Avvakum. Dancer: Anna Okuneva.

Kritik folgt.

Vom 01.03.2018 | Permalink »

Marco Goecke wird neuer Ballettdirektor am Staatstheater Hannover

Er übernimmt die Leitung ab der Spielzeit 2019/20.


Foto: Regina Brocke

Der renommierte Choreograf Marco Goecke wird mit Beginn der Opernintendanz von Laura Berman zur Spielzeit 2019/20 neuer Ballettdirektor an der Staatsoper Hannover. Damit gibt es erstmals seit 13 Jahren einen Wechsel an der Spitze des Staatsballetts.

„Marco Goeckes Choreografien sprechen mich wie viele Zuschauer stark an, weil er mit seiner prägnanten Bewegungssprache die Stimmung der heutigen Zeit abbildet. Seine Werke faszinieren durch ihre Virtuosität und Intensität, aber auch, weil seine Bilder uns zutiefst berühren. Ich bin glücklich, dass ich einen so starken und konsequenten Künstler für Hannover gewinnen konnte“, so die designierte Opernintendantin Laura Berman. „Hannover mit seinem Tanzfestival und dem international renommierten Wettbewerb ist, so glaube ich, eine sehr tanzaffine und neugierige Stadt, wozu natürlich Jörg Mannes mit seiner kontinuierlichen Arbeit auf hohem Niveau beigetragen hat. Marco Goecke wird neben eigenen Werken einen Spielplan mit einer großen Vielfalt an choreografischen Handschriften präsentieren. Er arbeitet mit Ballettkompanien weltweit und verfügt über beste Kontakte in die Tänzer- und Choreografenszene. Wir dürfen uns auf ein abwechslungsreiches Programm freuen, das den künstlerischen Ruf des Staatsballetts und Hannovers als Tanz-Stadt weiter ausbaut.“

„Ich freue mich sehr, dass ich mit Hannover ein Zuhause für meine Kunst gefunden habe und danke Laura Berman für das Vertrauen in meine Arbeit. Es ist für mich ein großer Schritt, eine eigene Kompanie zu übernehmen, aber ich freue mich sehr darauf Tänzer aufzubauen, für die ich gerne ins Haus komme und die ihrerseits gerne mit mir arbeiten. Es ist mir auch wichtig, junge Choreographen zu fördern und ein anspruchsvolles und variationsreiches Programm für ein Publikum zusammenzustellen, das sich vom Tanz begeistern lässt“, beschreibt Marco Goecke seine Pläne für die Landeshauptstadt.

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Vom 21.02.2018 | Permalink »

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