Nick Hobbs
Nick Hobbs, in London geboren, besuchte auf Empfehlung der Tanzlehrerin Pam Howard mit 18 Jahren seinen ersten Ballettunterricht. Es folgte eine dreijährige Ausbildung an der Northern School of Contemporary Dance in Leeds sowie ein Jahr Klassisches Training beim London Studio Centre. Seinen ersten Vertrag erhielt er 1996 von Anthony Taylor im Ballett des Stadttheaters Koblenz. Dort arbeitete Martin Schläpfer, der als Gastchoreograph zwei Ballette mit der Koblenzer Compagnie einstudierte, erstmals mit dem jungen Tänzer. 1999 engagierte Schläpfer ihn in das ballettmainz, wo Hobbs von 1999 bis 2006 in fast allen Uraufführungen von Martin Schläpfer, in Balletten von Hans van Manen und Kurt Jooss sowie in Kreationen von Nils Christe, Eric Oberdorff, Gisela Rocha, Stijn Celis, u. a. zu sehen war. Nachdem Nick Hobbs bereits in Koblenz gelegentlich choreographiert hatte, betraute ihn Ballettdirektor Schläpfer 2002 im Rahmen eines Programms mit jungen Choreographen erstmals mit einer eigenen Kreation für ballettmainz, der in den folgenden Spielzeiten zwei weitere Uraufführungen, “come to pass and “signs, games and messages“, folgten. In der Spielzeit 2006/07 wurde für Nick Hobbs die Position des Hauschoreographen beim ballettmainz geschaffen. Er choreographierte dort in den vergangenen Spielzeiten “gingerly tilted askew“ (2006) und “métamorphoses nocturnes“ (2008). Als Gast am Stadttheater Koblenz hat Hobbs für das dortige Ballett „musings and misadventures“ und in St.Gallen “sum” und wake” kreiert. In Mainz choreographierte Hobbs 2008 „mono no aware“. Nick Hobbs erhielt 2007 den Förderpreis des Kunstpreises Rheinland-Pfalz.

Künstlermanagement Berlin
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